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44 DAYS LATER.

Die Denkweise reift mit jedem Tag, den man lebt. Bei einigen etwas schneller, das sind die "Vern?nftigen" und bei einigen etwas langsamer, das sind die "Zur?ckgebliebenen". Es gibt kein Mittelma?.

Nun liegt es an einem selbst, sich einzuordnen.

Ich bin vern?nftig. Nach meinem letzten Text habe ich mich in die gro?e, weite Clubwelt meiner Gro?stadt begeben und schlie?lich das gefunden, was ich dort gesucht habe: Einen wundervollen Mann nebst vieler durchtanzter N?chte. "Warum ist das vern?nftig?" Nun, er ist klug, liebensw?rdig und gutaussehend. Er wird die Aufgabe bew?ltigen, mich durch eine schwierige Zeit hinweg zu st?rken und immer wieder mit einem L?cheln zu begr??en. Er ist vielseitig und im bildlichen Sinne das Sahneh?ubchen, dass meinem Lebenskuchen noch gefehlt hat. Eine wundervolle Person.
Mein Leben hat dadurch wieder einen neuen Weg eingeschlagen. Ich bin unvermeidbar neuen Menschen begegnet, habe unabsichtlich meine Freizeit umgestaltet und hocherfreut neue Bands und andere K?nstler kennengelernt. Das alles im Detail aufzuz?hlen, w?re zu viel, aber es ist gut zu wissen: Alles hat mich sehr gl?cklich gemacht.

Trotzdem bleibt die Vergangenheit stets an meiner Seite und die Erfahrungen sagen mir, wie ich mich verhalten soll. So bilden wir ein gutes Team und wenn es an der Zeit ist, ein ernstes Gespr?ch zu f?hren, da unsere gute Freundin Melancholie vorbeikommt, spr?hen wir trotzdem vor Heiterkeit. Bei solchen Gespr?chen kommt dann ans Tageslicht, dass pl?tzlich die Person, wegen der man schon viel Herzschmerz erlitten hat, pl?tzlich viel mehr Interesse zeigt, seit man selbst das seinige Interesse verloren oder zumindest zur?ckgeschraubt hat. Das Schicksal grinst dann ?ber beide Ohren.

Ich lache gerne mit dem Schicksal und unterdr?cke die Tr?nen mit dem guten Gewissen, dass sich jetzt alles besser anf?hlt. Und leichter. Und gl?cklicher.

Und das alles ist in den letzten 44 Tagen passiert...
15.2.05 23:27


IF YOU COULD TALK A LITTLE LESS.

Bloc Party. singen es: "If you could talk a little less?" Ich, kein Freund vieler Worte, f?hle mich mit diesem Satz sehr verbunden. Vor allem wenn Menschen Dinge aussprechen, die keinen Hintergrund haben oder die ich einfach nicht h?ren will.

In den letzten Tagen h?tte ich diesen Satz ihr gerne ins Gesicht gesagt. Mehrmals. Dabei kann sie gar nichts daf?r. Ich dachte, alles sei vorbei und gut und ich k?nnte wieder unbeschwert sein, leben und vor allem denken. Und dann stehe ich in ihrem Zimmer und sehe ein Foto von Dir an ihrem Kleiderschrank, an dem Unmengen von Fotos h?ngen, alles solche, die sie w?hrend Konzerten geschossen hat. Aber Du bist mittendrin. Ich bin verwirrt und wei? mir nicht anders zu helfen als sie zu fragen, ob sie w?sste, wer Du bist. Nein, sie wusste es nicht. Sie wusste, wie Du aussiehst und was Du machst, aber sie kannte Deinen Namen nicht. Ich warf noch einen Blick auf das Foto, bevor ich ihr ruhig in die Augen schaute, z?gernd, und ihr dann Deinen Namen nannte. Pl?tzlich fingen ihre Augen an zu strahlen und zwar genauso, wie es meine fr?her getan haben, wenn Dein Name erw?hnt wurde. Ihre Augen strahlten nicht nur, sie funkelten und spr?hten Sterne in die Luft, so dass ich einen Schritt zur?ckwich und mich an dem n?chstbesten Gegenstand festklammerte.

Ich wei? nicht mehr, was ich in den H?nden hielt. Ich wei? nur noch, dass mich auf einmal einmal eine unendliche Wut befiel. Ich war w?tend, dass ich mit diesen Gedanken, die ich ja eigentlich abschlossen hatte, nicht alleine war. Und vor allem war ich w?tend auf mich, dass ich w?tend wurde und dass es mir so ganz und gar nicht egal war, was andere ?ber Dich denken und wie Du ?ber mich denkst. Ich starrte sie mit leeren Augen an, als sie mir alles erz?hlte, was sie von Dir wusste: Wie Du Dich ?ber sie gefreut hast, als sie ein Foto von Dir gemacht hat. Wie Du sie angel?chelt hast. Wie Du sie angetanzt hast.

Innerlich sank ich zusammen und h?rte mir alles wortlos an. Dass sie das alles noch so genau wusste, obwohl das ein halbes Jahr her war. Wie ich um meine Erinnerungen k?mpfen muss, damit sie nicht verblassen! Wie alles verschwimmt, was ich mit Dir erlebt habe und auf einmal tauchte das alles, was sie mit Dir erlebt hat, bildlich vor meinen Augen auf... "If you could talk a little less". Ich wollte es ihr sagen. Nein, ich wollte sie anschreien! Doch sie verstand meine Blicke nicht und ich brachte kein Wort heraus. Ich wollte sie nicht verletzen. Sie sollte nicht das durchmachen, was ich durchgemacht habe - nein, was ich immer noch durchmache. Irgendwann fing ich an, ihr hektisch irgendetwas zu erz?hlen. Dass ich Deine Handynummer h?tte. Und Du mir so liebe SMS schreiben kannst. Warum erz?hlte ich ihr das?? Wen interessiert das? Nicht genug, ich zeigte ihr die SMS. "Meine geheimen Sch?tze" nannte ich sie. Und dass sie der einzige Grund seien, traurig zu sein, wenn ich mein Handy verlieren w?rde. Warum musste ich ihr so etwas sagen? Warum musste ich so reagieren und sie doch verletzen? Warum musste ich meinen Stolz durch so kindische Reaktionen fallen lassen, nur um ihr die nackte Wahrheit, n?mlich dass ich noch lange nicht ?ber dich hinweg bin, vor Augen zu f?hren?

Das ist jetzt ein paar Tage her und ich habe ihr noch immer nicht verziehen. Ich wei?, dass sie das alles nicht so meint, ich wei?, dass sie mich nicht verletzen will. Jeder hat ein Recht auf seine Gef?hle. Aber warum ausgerechnet sie? Es tut weh. Alles, was sie gesagt hat, brennt noch auf meiner Seele. Und dabei war ich so sicher, mit Dir abgeschlossen zu haben...
2.1.05 21:15


AUFATMEN.

Es scheint nahezu eine Kunst zu sein, den Stress und all die negativen Gedanken und Gegebenheiten aus dem Leben zu verbannen und die Gewitterwolke weiterziehen zu lassen. Ist dem so, so habe ich es geschafft. Ich f?hle mich frei, unbedarft und freue mich auf das, was als n?chstes in meinem Leben kommt, ohne schon im Voraus zu zweifeln. Ja, es f?hlt sich gut an. Die Probleme sind andere und kleiner und ?berhaupt freue ich mich ?ber jede Kleinigkeit und nehme mir auch die Zeit daf?r.

Heute hatte meine Freundin F?hrerscheinpr?fung und ich habe sie vom Anfang bis zum Ende begleitet. Da sie erst f?r recht sp?t angemeldet war, konnten wir noch zusammen in die Schule gehen, die zwei Stunden Unterricht am letzten Schultag mitmachen und anschlie?end mit einem Leuchten in den Augen das Budenfest besuchen, bei dem vorwiegend die Unter- und Mittelstufe mit Ideen vertreten waren. Und dort habe ich mit Bravour meine erste Dschungelpr?fung bestanden. Eine gute Ablenkung f?r meine Freundin also, bevor es zur Fahrschule ging. Dank Tr?delei hat sich die Pr?fung noch verschoben und als es endlich soweit war, sa? ich dort alleine in der Fahrschule und habe mitgezittert und mich so gef?hlt wie damals, als ich meine Pr?fung abgelegt habe. St?ndige Blicke auf die Uhr, nerv?ses Bl?ttern in Zeitschriften und immer wieder Blicke nach drau?en, ob das Auto nicht doch schon wieder da ist. Und dann: Sie hat bestanden, vielleicht nicht mit Bravour, aber sie hat bestanden. Ich h?tte in dem Moment mehr heulen k?nnen als sie, glaube ich, jedenfalls habe ich mich so gefreut. Den F?hrerschein gab es trotzdem nicht, denn der ist irgendwo zwischen zwei gr??eren St?dten h?ngengeblieben und so mussten wir uns noch auf den Weg dorthin machen, damit sie endlich und ?berhaupt mit offizieller Erlaubnis fahren darf. Kein Problem. Kaffee trinken und noch eine rauchen, vielleicht die f?nfte an dem Tag. Dann die Feuerprobe: Fahren mit meinem Twingo. Bestanden. Ich bin so stolz auf sie! Und endlich bin ich demn?chst nicht mehr diejenige, die auf jeder Clubtour stockn?chtern sein muss

Auch mit der Liebe gehe ich gefasster denn je um. Ich bin zu der Entscheidung gekommen, dass es sich nicht mehr lohnt, jeglicher realer Liebe aus dem Weg zu gehen. Ich glaube nicht einmal, dass das jetzt mit Weihnachten zusammenh?ngt, aber diese Schw?rmerei kann selbstzerst?rerischer sein als jede Beziehung. So kann man sich vor wahren Gef?hlen dr?cken, da diese ja niemals zum Vorschein kommen m?ssen. Man tut niemandem weh, wenn sie nicht mehr da sind. Im Gegenteil. Aber warum sollte man andererseits diese Gef?hle verbergen, wenn man doch jemandem damit wohltun kann?
Ich vermisse nicht mehr die Person, die ich nicht haben kann und niemals haben werde, nein, ich vermisse die Person, die f?r mich bestimmt ist. Und mit der ich ganz sicher irgendwann mal einen gemeinsamen und langen Weg einschlagen werde. Ich m?chte wieder mit ihr reden, ich m?chte sie umarmen, ich m?chte sie k?ssen. Und ich m?chte all das mit dieser Person zusammen machen, was mich bisher daran gehindert hat, eine Beziehung einzugehen. Ich m?chte gemeinsame Erlebnisse und jemanden, der mir die Hand dr?ckt, auch wenn ich wieder einmal leuchtende Augen bekomme, wenn ich die Person sehe, die ich nicht haben kann und die aber immer einen Platz in meinem Herz behalten wird.
Einen festen Halt.
Und wirkliche Gef?hle.
Aber das hat Zeit.
22.12.04 16:57


DAS LEBEN IST EINE WUNDERT?TE.

So lautet die optimistische Antwort auf "Das Leben ist kein Wunschkonzert" oder auf badisch, so wie ich es gelernt habe, "Des Lebe ischd koi Wunschkonzert". Selbst durchorganisierte und nahezu pedantische Menschen wie ich m?ssen tagt?glich am eigenen Leib erfahren, wie bestimmte Vorf?lle, Erlebnisse und Situationen das Leben geh?rig durcheinander w?rfeln k?nnen. So ist es ?berraschend, dass selbst in einer kleinen Gemeinschaft, nennen wir sie "13. Jahrgang auf dem DBG", neue und ?berraschende Personenkonstellationen entstehen, wobei man noch nicht einmal mitbekommen hat, dass alte gebrochen sind. Und dann schwankt man zwischen Tratschtantenismus und Ignoranz, wobei ersteres nat?rlich wieder siegt, und wird doch noch bestens informiert, wenn auch als Letzte. So entstehen gro?e Augen und das Leben wird nicht langweilig. Toll.

Anderes aus der Liebe. Obwohl ich meine Schw?rmerei verfluche, bin ich doch stolz, wenn ich die Geschichten aus Beziehungen h?re, dass ich nicht "dazugeh?re". Ich muss mich nicht mit den Top 3 der existenziellen Fragen besch?ftigen, die da lauten:
#1 Wieviel Freundschaft darf ich f?r die Liebe sausen lassen?
#2 Wieviele (Kilo-)Meter Abstand sind f?r eine Beziehung gesund?
#3 Wie oft in einem Jahr darf ich mich verlieben?
Jaaa, wer steht denn da nun besser da? In meinen Augen ich, als Lebensk?nstlerin des ungebrochenen Singledaseins! Dann doch lieber eine kleine, unbequeme und sowieso unerf?llbare Schw?rmerei als ein Batzen Beziehungsprobleme. Nat?rlich ausgenommen die Liebe zur Musik, denn Musik, so darf ich zitieren, "entt?uscht" einen nicht. Ganz recht! Denkt mal dr?ber nach.

Und f?hrt man das beides zusammen, so kann ich sagen, dass ich an diesem Tage wertvolle ?berraschungen erlebt habe. Auch, was die Liebe betrifft. So kann man in einem Satz zum Himmel hoch gejubelt werden (nat?rlich nur im ?bertragenden Sinne, das Gef?hl z?hlt) und im n?chsten wieder auf den zerschmetternden Boden der Tatsachen zur?ckgeholt werden. Aber so ist das. Das Leben ist eine Wundert?te.
15.12.04 21:54


ABLENKUNG.

Eigentlich hasse ich diesen Stress, aber er hilft mir, mir nicht mehr so viele Gedanken ?ber Personen zu machen, f?r die es sich wohwei?lich niemals lohnt. Also eigentlich nur ?ber eine Person - wie absurd. Netterweise gibt es Mensch, die es immer wieder schaffen, mir das Leben noch schwerer zu machen. Gemeint ist dieses Zickenverhalten, damit kommt man bei mir immer gut an. Wenn ich nicht genauso reagiere, kann man davon ausgehen, dass ich trotzdem genauso reagiere, aber nur innerlich und weil ich diesen schrecklichen Harmoniedurst von meiner Mutter geerbt habe, bin ich ruhig und versuche alles zu retten, was noch zu retten ist. Wer h?tte gedacht, dass sich jemals zwei Gelegenheitsraucher ?ber eine Zigarette streiten? Egal.

Heute habe ich einen Anruf von meinem Tutor bekommen. Man k?nnte meinen, er habe nichts Besseres zu tun, als uns bescheid zu sagen, dass morgen gewisser Unterricht doch stattfindet. "Aber Herr S., das wissen wir doch, machen sie sich da mal keine Sorgen!" - das war meine Antwort. Brav. Es ist sicher nur lieb gemeint, mal gucken, ob wir morgen alle noch so lieb sind, wenn es evtl. die LK-Klausur wiedergibt oder eben doch nicht. Lassen wir uns ?berraschen.

Endlich habe ich heute einmal die Zeit gehabt, meinen PC wieder vern?nftig zu reparieren. Diese Fehlermeldungen sind ja irgendwann nicht mehr auszuhalten! Da habe ich ihm gleich noch ein neues Design verpasst, so, wie es sich geh?rt, sch?n bunt und mit Sternen. Also wenn wieder G?ste an diesem PC verzweifeln sollten, haben sie wenigstens was Sch?nes f?r die Augen! =)

Vielleicht gibt's ja bald wieder mehr zu berichten, f?r den Moment wei? ich nichts mehr. Aber Gef?hle stehen ja nie still...
14.12.04 18:46


TR?UME.

Wir waren beide da.
Wir standen in dieser Kneipe, die Kneipe, die jeder kennt, und haben geredet.
Du warst betrunken, deine Augen schwankten zwischen Funkeln und M?tte und deine Lippen waren noch voller als sonst.
Es war eng und mit jeder Person, die an uns vorbeiging, wurde ich n?her an dich herangedr?ckt. Ich sagte, dass es mir leid t?te, aber Du schmunzeltest nur. Und redetest weiter. Eigentlich wollte ich gehen, aber unser Gespr?ch lie? mich nicht gehen.
W?hrend unsere Worte sprudelten, musste ich an tausend Sachen gleichzeitig denken und ich konnte dir nicht in die Augen sehen, weil es eine Offenbarung gewesen w?re. Eine Offenbarung, die Du nicht h?ttest h?ren wollen, also redete ich weiter ?ber Dinge, die uns beide besch?ftigten - jedoch brannte nichts von diesen so in mir wie das Verlangen, dir nahe zu sein und dir meine Leidenschaft preiszugeben.
Ich sch?mte mich.
Dann der Abschied. Du musstest gehen, ich musste gehen. Der falsche Zeitpunkt mal wieder.
Du nahmst mich in den Arm und ich nahm es gerne an und noch w?hrend wir gemeinsam zur T?r gingen, brannten meine Augen.

Anderer Ort.
Wir sa?en zusammen auf dem Sofa, nah beieinander, aber bei Sperrm?llsofas geht es meist nicht anders.
So nah, dass ich deinen Duft riechen und die W?rme sp?ren konnte, die von deinem K?rper ausging. Innerlich schien ich zu zerplatzen, mein Herz schrie nach Befreiung, aber ich k?mpfte dagegen an, um mich vor dir nicht blo?zustellen. Versuchte, den Moment zu genie?en und das Gespr?ch, das mir wieder sehr viel Freude bereitete, zu verinnerlichen.
Meine Gedanken aber machten Kopfstand und in meinem Bauch rumorte es und pl?tzlich, als h?tte ich ein Ventil gefunden, ging ein Ruck durch mich und ich h?rte mich frech sagen, dass ich dich am liebsten knutschen w?rde f?r das, was Du gerade gesagt hast.
Im gleichen Moment ?rgerte ich mich ?ber meine leichtfertige Zunge und war zugleich so besch?mt, dass ich einen Punkt in der Luft fixierte, um dir nicht direkt in die Augen sehen zu m?ssen. Ich wartete auf deine Reaktion und wusste, dass ich zu weit gegangen war und daf?r jetzt b??en musste.
Entgegen meiner Erwartungen kam ein Ok aus deinem Mund. Ich sah dich irritiert an und ?rgerte mich noch mehr ?ber mich selbst, weil ich aus Stolz keinen R?ckzieher machen konnte. Also gab's ein Bussi auf die Wange, dazu ein Grinsen. Und ein Nase-an-Nase-reiben f?r den Bruchteil einer Sekunde.
Ja, ich konnte nicht anders. Deine gr?nen Augen verleiteten mich zu Taten, gegen die ich mich mit H?nden und F??en wehren wollte, aber ich war machtlos. Ich f?hlte mich verlassen von mir selbst, war tief entt?uscht, verwirrt und voller Angst, wie deine Reaktion diesmal ausfallen w?rde. Du sahst mich noch immer an, dein Blick war nachdenklich. Leicht durchschaubar warst Du noch nie und ich sah mich gezwungen zu fl?chten. Also fl?sterte ich dir ein Danke zu, wof?r auch immer, und verschwand.
So viele Menschen um uns herum und keiner hatte es bemerkt. Ich fl?chtete nach drau?en und hoffte, dass mich die K?lte wieder zur Besinnung bringen w?rde. Immer wieder spielte sich alles vor meinen Augen ab und ich merkte, wie mir schlecht wurde. Ich betete, dass ich dir in den n?chsten zwei Stunden nicht mehr unter die Augen treten m?sste, aber als ich mich einigerma?en wieder gefasst hatte, ging ich wieder rein. Du standest in der Ecke und unterhieltest dich mit einer mir fremden Person.
Du bist eben ein Profi.
Ein kurzes Winken und ich trat die endg?ltige Flucht an.

Ich wache auf.
Es ist dunkel und ich wei? nicht genau, welche Tages- und Uhrzeit es gerade ist, aber ich will es auch gar nicht wissen.
Der Traum von eben steckt mir noch tief in den Knochen und es f?llt mir schwer zu erkennen, was gerade Wirklichkeit ist. Ich merke, wie meine Gef?hle langsam wieder real werden und es beschleicht mich wieder einmal das Gef?hl der Sehnsucht. Die letzten Tage habe ich erfolgreich dagegen angek?mpft, aber in diesem Moment bin ich zu schwach und vermisse dich.
Ja, ich vermisse dich.
Auch wenn es falsch ist.
12.12.04 15:07





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